Bessere Chancen für Langzeitarbeitslose erwartet

Veröffentlicht am 01.04.2011 in Kreistagsfraktion

Die SPD-Kreistagsfraktion erwartet nach positiver Entscheidung die „Kooperation in der Option“

Sehr erfreut zeigte sich der Vorsitzende der SPD Kreistagsfraktion Jochen Protzer über die Zusage des Landes, dass der Enzkreis künftig die Betreuung langzeitarbeitslosen Menschen selbst übernehmen kann. „Es ist eine große Aufgabe und wird viel Arbeit und Engagement bedeuten, bis die Kreisverwaltung die notwendige Infrastruktur der neuen Dienststelle aufgebaut hat, aber dann kann die Arbeit für die betroffenen Menschen besser koordiniert werden. Sozialpolitik und Arbeitsmarktpolitik im Kreis müssen künftig aus einem Guss bestehen und aus einer Hand angeboten werden.“

Die Zusammenarbeit der Kreisverwaltung sowohl mit den politischen Gremien und mit den Gemeinden, zwischen Sozial-, Jugend- und Gesundheitsamt, den Schulen und den Beratungseinrichtungen freier Träger funktioniert schon heute gut und bringt den Enzkreis in vielen Bereichen an die Spitze. „Deshalb ist die Zulassung des Enzkreises als so genannte Optionskommune der richtige Weg, diese Betreuung von Langzeitarbeitslosen Menschen zu intensivieren und die Vermittlung selbst zu übernehmen“, findet auch der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Hans Vester. „Erwerbsfähigen Hilfebedürftigen muss noch besser geholfen werden, um eine Tätigkeit aufzunehmen und zu erhalten, damit der Lebensunterhalt aus eigenen Kräften finanziert und ein selbstbestimmtes Leben möglich ist.“

Die Sozialdemokraten im Enzkreis hoffen, dass den Unternehmen die Leistungsfähigkeit der neuen Einheit bewiesen werden kann, denn die sozialpolitische Erfahrung des Kreises muss mit arbeitsmarktpolitischer Kompetenz ergänzt werden. Erfreulich ist, dass auch die Stadt Pforzheim zu den 6 Gebietskörperschaften in Baden-Württemberg gehört, in denen die erweiterte Aufgabenerfüllung zugebilligt wurde. Jetzt geht es darum, die Absichtserklärung der Stadt Pforzheim und dem Enzkreis mit Leben zu erfüllen und die „Kooperation in der Option“ aufzubauen. „Im Interesse der Menschen in der Region muss die enge Zusammenarbeit von Enzkreis und der Stadt Pforzheim kommen, beispielsweise mit einer gemeinsamen Liegenschaft für die neuen großen Servicestellen, einer gemeinsamen technischen Infrastruktur, aber auch mit der Einrichtung eines einheitlichen Arbeitgeberservices Pforzheim-Enzkreis“, ist sich Jochen Protzer sicher und verweist auf die Erklärung von Landrat Karl Röckinger und Oberbürgermeister Gert Hager.

Der Arbeitsmarkt kennt keine Begrenzung durch Kreis- oder Stadtgrenzen. Hier darf es nicht zu Kirchturmpolitik, kleinkariertem Denken und unkoordinierter Mehrfachansprache ein und selben interessierten und potentiellen Unternehmens aus Pforzheim und Enzkreis kommen, denn langzeitarbeitslosen Menschen brauchen Erfolge in der beschäftigungsfördernden Betreuung ebenso dringend wie Unternehmen künftig händeringend mehr engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter suchen werden, um den demographischen Wandel gut zu bewältigen. „Diesen Schritt sind wir den Arbeitssuchenden und den Unternehmen schuldig,“ so Jochen Protzer, der der Kreisverwaltung und den Verantwortlichen in Pforzheim die Unterstützung der SPD-Kreistagsfraktion bei dieser wichtigen Aufgabe anbietet.

 

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